Seid dabei!
Macht mit bei der Sommer Rennrad- und E-Biketour
Von Leipzig nach Siegburg, 18.07.-24.07.2027
Start unserer Ride for Reading 2027 Tour ist die Stadt Leipzig. Die Tour ist ca. 870 km lang bei ca. 5000 hm, führt uns über Jena, Eisenach, Hann.Münden, Bielefeld, Coesfeld und Mönchengladbach nach Siegburg.
Die Teilnahmegebühr beträgt €990. Darin enthalten sind:
- Transport von Rädern und Gepäck von Bonn nach Angers
- Gepäcktransport während der Etappen
- Begleitfahrzeuge
- 7 Übernachtungen mit Frühstück (vom 19.07- 25.07.2026 ) im DZ oder EZ (mit Zuschlag)
- Organisation und GPS Dateien
- Snacks und Getränke während der Etappen
- Hochwertiges Tour Trikot
Der Einzelzimmerzuschlag beträgt 300 €; leider können wir nur wenige EZ anbieten, diese sind vor allem für die "beim Schlafen Störenden" gedacht.
Die finanziellen Überschüsse der Radtour dienen zu 100% zur Finanzierung der Wohltätigkeitsorganisation Run & Ride for Reading (www.run-ride.com)
Sommerradtour 2026 - von Angers nach Siegburg
Die Tour im Jahr 2026 war die erste Tour nach langer Zeit mal wieder ohne Regen! Angers, an Loire und Maine gelegen wurde von vielen schon vorab erkundet, bietet sie doch kulturelle Highlights mit dem Chateau und Weltkulturerbe, dem dort ausgestellten riesigen gewebten Teppich mit der Darstellung der Apokalypse aus dem 12. Jahrhundert. Am Abend des 18. Juli trafen wir uns alle zum Auftakt und ließen es uns dann gegenüber dem Hotel in und an der „Markthalle“ gut gehen.
Sonntag morgen dann ein kurzes gemeinsames Radeln zum Schloss für das „Startfoto“, anschließend ging es in Gruppen auf die Tour. Eigentlich war die erste Etappe mit gut 100 km gar nicht so lang, aber der Gegenwind bremste uns ziemlich. Die Strecke war dafür wunderschön, auf vielen nahezu verkehrsfreien Straßen und Wegen mit zwei schön gelegenen Verpflegungspunkten. Die für Frankreich typischen Chateau‘s in vielen Orten immer wieder eine Augenweide. Le Mans erreichten wir relativ zeitig, genug Zeit, um die wunderschöne Altstadt mit der Kathedrale zu besichtigen und dort eine schöne Abendverpflegung zu finden.
Auch am zweiten Tag hatten wir noch kräftigen Gegenwind, die Strecken wieder sehr schön verkehrsarm, und die Verpflegungspunkte mit ihrem reichhaltigen Angebot, dank unserem exzellentem Versorgungsteam, halfen über den Wind hinweg, nur die letzten 20 km waren ohne Wald und in einer „Ebene“, weshalb der Gegenwind umso mehr „weh tat“. Unser Hotel in Chartres war etwas außerhalb, aber mit dem Bus kam man einfach in die Stadt, die ebenfalls eine sehr schöne Kathedrale sowie eine nette City bot. Montag Abend war leider das Angebot an Restaurants eingeschränkt.
Die dritte Etappe führte uns nördlich von Paris, aus Chartres heraus noch mit viel Verkehr fuhren wir dann endlich auf Nebenstraßen. Der Wind hatte etwas nachgelassen. Das Chateau Maintenon sowie das Aquädukt waren nach ca. 25 km die ersten kulturellen Punkte. In Mantes-la-Jolie mit der Überquerung der Seine, einem Blick auf die Kathedrale und einem Treff auf der Insel in der Seine. Weiter ging es entlang der Seine mit akzeptablem Verkehr zum Campus Saint Christophe, das auf dem Weg liegende Kunstwerk bestehend aus 12 Säulen, einer großen Achse einer Passerelle und einem Amphitheater, mal etwas anderes als nur Kirchen und Schlösser. Die letzten km waren leider sehr von Autoverkehr geprägt und wir waren froh, dass alle unfallfrei das ruhig gelegene Hotel auf einem Golfplatz erreichten. Dort wurden wir wunderbar betreut, das Restaurant hatte extra für uns geöffnet und bot uns schön gedeckte Tische mit einem leckeren Menü, ein netter gemeinsamer Abend in schöner Atmosphäre!
Am nächsten Tag, der vierten Etappe ging es vorbei an weiteren Chateaus, Chantilly und Compiègne, wobei Chantilly im wahrsten Sinne des Wortes das Sahnestück ist, weiter über wieder ruhigere Wege nach Saint Quentin. Auch diese Stadt beeindruckt mit einer schönen Innenstadt und einer sehr schönen Kathedrale.
Die nächsten 120 km, der fünften Etappe, führten uns nach Belgien, schon kurz hinter der Grenze zum ersten Treff auf Kopfsteinpflaster hoch in den Ort Beaumont. Danach ging es weiter auf den ersten RaVel wunderbar durch die Landschaft, aber als wir ihn verlassen mussten, eine Schlaglochpiste bis zur viel befahrenen Landstraße, die wir zum Glück nach wenigen km wieder verlassen konnten. Charleroi hat den „Charme“ einer ehemaligen Industriestadt, die leider heute wohl immer noch keine wesentliche neue Bedeutung gefunden hat. In Bahnhofsnähe fließt die Sambre, deren Quai schön her gerichtet ist; die von unserem Hotel nahe gelegene Brasserie bot für viele Teilnehmer eine gute Auswahl an Menüs.
Am nächsten Morgen noch ein kurzer Abstecher zum Rathaus, dann ging es auf die mit fast 160 km längste sechste Etappe. Bald fuhren wir wieder auf sehr schönen RaVel, die wir aber nach gut 50 km verlassen mussten. Belgische Plattenwege sind eine eigene Erfahrung…. Nach ungefähr der Hälfte des Weges erreichten wir Waremme; dort war Markttag und entsprechend der „Rummel“, nach 120 km Maastricht mit dem großen Vrijthof, eine Möglichkeit, nett einzukehren. Auf der Weiterfahrt nach Herzogenrath folgten bei Valkenburg noch zwei ordentliche Anstiege, der Bemelerberg und der bei Fromberg, aber dann ging es fast nur noch bergab bis zum Nell-Breuning-Haus. Hier kamen zwei weitere bekannte RideforReading-Radelnde hinzu, um an der letzten Etappe teilzunehmen.
Ein gemeinsames Abendessen mit Rückblick auf die Tour und Ausblick auf die nächste Tour im kommenden Jahr, sowie einer gemütlichen Runde aller Beteiligten im Garten im Anschluss war für uns ein gelungener Abschluss.
Am Samstag, der letzten und siebten Etappe, dann ein weitgehend entspanntes Radeln vorbei an Nörvenich und dem Tagebau Inden mit den Schaufelbaggern in der Ferne. Düren haben wir weitgehend umfahren, über Lechenich und das Vorgebirge nach Bornheim, hier mit einem Blick ins Rheintal Richtung Mondorf und dann mit der Fähre über den Rhein zum letzten Treff an der Siegfähre. An der B56 kurz vor Siegburg trafen sich alle Teilnehmer und fuhren gemeinsam in einer Gruppe hoch zum Michaelsberg, um von Freunden, Verwandte und vom Siegburger Bürgermeister, Stefan Rosemann, begrüßt zu werden. Nach dem obligatorischen Foto zum Abschluss saßen viele noch im Anno17, genossen den Ausblick auf Siegburg und ließen bei Kaffee und Kuchen oder Kaltgetränken die Tour Revue passieren.
Unsere geradelten Strecken finden sich hier.
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